Patientengruppen

Die professionelle Zahnreinigung (Prophylaxe) ist für jede Altersgruppe angeraten.

Menschen mit Behinderungen

So vielfältig die Ausprägungen und die Schweregrage körperlicher und geistiger Behinderungen sein können: Patienten mit Behinderungen haben das gleiche Recht auf eine professionelle Zahnreinigung. Die Einschränkungen dieser Patienten bei der persönlichen Mundhygiene fordern eine engmaschige Unterstützung durch qualifiziertes Fachpersonal.

Prophylaxe und Naturheilkunde

Eine zunehmende Anzahl von Patienten verzichtet bewußt auf den Einsatz bestimmter Materialien und Zusatzstoffe. Das kann auch die Entscheidung für oder gegen die Prophylaxe beeinflussen. Bei der Erarbeitung unseres  -Standards arbeiten wir eng mit Behandlern zusammen, die Naturheilkundeverfahren in ihren Praxen einsetzen. Legen Sie Wert auf naturheilkundlich abgesicherte Prophylaxe, dann sind Sie bei uns gut aufgehoben.

Frauen mit Kinderwunsch und Schwangere

Für Frauen mit Kinderwunsch, also vor der Schwangerschaft, ist die regelmäßige professionelle Zahnreinigung wichtig, weil damit ein Beitrag zur Gesunderhaltung der Mutter geleistet wird. Kinder kommen ohne die Karies auslösenden Bakterien auf die Welt und werden meist durch Eltern oder Geschwister infiziert. Daher hat die Prophylaxe für die nächsten Angehörigen hohe Priorität.

Während der Schwangerschaft bedarf es für die Prophylaxe immer einer engen Abstimmung zwischen Zahnärztin/Zahnarzt und der werdenden Mutter. Während der Prophylaxe besteht das Risiko des Eintrags von Bakterien in den Blutkreislauf der Mutter. Wissenschaftliche Studien (Michalowicz et al, Treatment of peridontal diesase and the the risk of preterm birth, 2006) haben nachgewiesen, das eine Prophylaxe im zweiten Schwangerschaftsdrittel die geringsten Risiken birgt.

Kinder

Kinder bis zum 6.Lebensjahr

Gesunde Zähne von Anfang an

Milchzähne müssen besonders gepflegt und geschützt werden, denn sie sind Platzhalter für die bleibenden Zähne.

Regelmäßige Zahnpflege sollte daher schon mit dem ersten Zahn beginnen. Gesunde Ernährung, die Vermeidung von übermäßigem Zuckerkonsum, regelmäßiges Zähneputzen, der Besuch beim Zahnarzt und eine professionelle Prophylaxe sind für die Gesunderhaltung besonders wichtig.

Kinderzähne putzen – wie und wie oft?

Während in den ersten beiden Lebensjahren die Zahnpflege z.B. mit einem Fingerling durchgeführt wird, kommt ab dem 3.Lebensjahr 2x täglich eine ergonomisch geformte Zahnbürste zum Einsatz, die auch kleine Kinderhände gut greifen können. Motivation und Spass beim Zähneputzen bieten spezielle elektrische Kinderzahnbürsten. Die Eltern müssen dem Nachputzen und der Pflege der Zahnzwischenräume besondere Aufmerksamkeit widmen. Die Kleinkindprophylaxe führt Kinder spielerisch an die Zahnpflege heran und gibt Eltern wertvolle Hinweise zur kindgerechten Zahnpflege zu Hause.

Fluorid – ein wichtiger Baustein für die Zähne!

Fluorid härtet den Zahnschmelz und ist in den ersten Lebensjahren besonders wichtig. Zu den Möglichkeiten der Flouridierung geben Zahnarzt und Prophylaxefachkraft gern Auskunft.

Kinderprophylaxe zwischen 6 und 18

Zahnärzte und Prophylaxefachkräfte klären Kinder und Eltern über die individuelle Mundhygiene und eine gesunde Ernährung auf. In praktischen Übungen erlernen die Kinder den richtigen Umgang mit der Zahnbürste. Die professionelle Zahnreinigung unterstützt die individuelle Mundhygiene, indem Stellen gereinigt werden, die für Kind und Eltern schwer erreichbar sind.
Neben der Bestimmung des Kariesrisikos werden bei regelmäßiger Prophylaxe Zahnfehlstellungen früh erkannt. Eine Tiefenfluoridierung und die Versiegelung der Backenzähne tragen nachweislich zur Verringerung der Karieshäufigkeit bei.

Teenager

Mit Beginn der Pupertät klagen Eltern oft über ein nachlassendes Interesse der Kinder am Zähneputzen. Hier hilft der regelmäßige Prophylaxetermin, die individuelle Mundhygiene in dieser Phase zu unterstützen.

Zahnspangen, Brackets und Co.

Der Wunsch nach schönen, regelmäßigen Zähnen führt heute für die überwiegende Mehrzahl der Jungendlichen zu kieferorthopädischen Massnahmen. Während dieser Zeit kommt der Prophylaxe eine herausragende Bedeutung zu. Die eingeschränkten Möglichkeiten der individuellen Mundhygiene, der zusätzliche Aufwand für die tägliche Pflege: die Prophylaxe durch eine Prophylaxefachkraft gewährleistet, dass das Ergebnis der kieferorthopädischen Behandlung schöne und gesunde Zähne sind.

Wer zahlt die Prophylaxebehandlungen?

Zwischen dem 6. und 18.Lebensjahr übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen im Rahmen der Individualprophylaxe (IP) die Kosten für eine Prophylaxe halbjährlich. Abhängig vom individuellen Risiko kann der Zahnarzt die medizinische Notwendigkeit für eine Prophylaxe in kürzeren Abständen feststellen. Die Kosten der notwendigen Behandlung müssen dann selbst getragen werden. Private Krankenkassen bieten Prophylaxe für Kinder, abhängig vom gewählten Tarif, in sehr unterschiedlicher Ausprägung an. Eltern sollten in jedem Fall vor dem Zahnarztbesuch mit dem Versicherer sprechen. Ein möglicher Eigenanteil zur Gesunderhaltung des kindlichen Gebisses ist in jedem Fall eine Investition in die Zukunft unserer Kinder.

Erwachsene

Je nach vom Zahnarzt festgestellter medizinischer Indikation ist die Prophylaxe für die überwiegende Mehrzahl der Erwachsenen angeraten. Für Patienten, die z.B. durch Ernährungsgewohnheiten, ein erhöhtes Kariesrisiko aufweisen, ist eine zwei- bis dreimalige Prophylaxe im Jahr geboten.

Um den Erfolg einer Parodontitis-Behandlung zu gewährleisten empfehlen Krankenkassen eine engmaschige Prophylaxe-Betreuung. Patienten, die sich für eine Implantatversorgung entscheiden, tragen mit regelmäßiger Prophylaxe zum dauerhaften Halt der kostspieligen Versorgung bei.

Der Zusammenhang zwischen Erkrankungen der Zähne (Karies) und des Zahnhalteapparates (Parodontitis) und Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems ist bekannt. Das diese Erkrankungen zu Verschlechterungen bei bestehenden Erkrankungen (z.B. Diabetes) führen können, ist weniger bekannt. Damit trägt die Prophylaxe wesentlich zur Gesunderhaltung des Gesamtorganismus bei.

Senioren

Prothesenträgern ist die Bedeutung der Prophylaxe oft nicht bewußt. An der Prothese lagern sich nicht nur Plaque und Zahnstein an; Essensreste bilden einen Nährboden für Bakterien und Pilze.

Die Reinigung von Zahnersatz und Mundschleimhaut vermeidet die Entstehung von Mundgeruch. Die Prophylaxetermine bieten die Gelegenheit, das Zahnfleisch auf Erkrankungen zu untersuchen. So wird eine signifikante Zahl von Tumorerkrankungen der Mundhöhle während der Prophylaxe entdeckt.

Veränderungen der Mundschleimhaut und der Kieferknochen können eine Anpassung der Prothese nötig machen. Auch das erkennt das speziell geschulte Personal und kann so einen Bruch der Prothese vermeiden helfen.

 

 


Kontakt
Prophyrelax Standard
Weitere Informationen:
Untersuchung Diagnose Medizinische Notwendigkeit Prophylaxepersonal Prophylaxekonzept Ablauf der Prophylaxe

Patientengruppen

Prophylaxe ist für alle Patientengruppen wichtig

Krankheitsbilder

Unterschiedliche Krankheits- und Beschwerdebilder verlangen nach abgestimmter Prophylaxe

Ihr Ansprechpartner
Dirk Häberer

Telefon: 030 55463214
eMail: info@prophylaxe-deutschland.de
Geprüfte Qualität
Tatjana Stukelj (QMB)

über Prophylaxe für Deutschland: "Als Qualitätsbeauftragte bin ich begeistert..."
Prophylaxe vergleichen
sprich [profiri`läx]
ist ein Konzept zur Standardisierung der
Professionellen Zahnreinigung (PZR).
Prophyrelaxe